Branchenübergreifend

Dreimoduliges Vertriebstraining für Verkäuferinnen und Führungskräfte eines Freizeitunternehmens

Quick Facts

Ausgangssituation

Ein international tätiges Unternehmen im Premiumsegment für hochwertige Badarmaturen und Badaccessoires wollte ein einheitliches Vertriebsverständnis über alle Vertriebsebenen hinweg etablieren. Vom Vertrieb in eigenen Showrooms bis zur Beratung im Fachhandel sollte eine gemeinsame Haltung sichtbar werden, die den Anspruch der Marke konsequent widerspiegelt. Die Herausforderung bestand darin, Vertrieb nicht nur als Summe einzelner Verkaufstechniken zu verstehen, sondern als Ausdruck einer gemeinsamen Identität. Premiumvertrieb erfordert Konsistenz. Kunden sollen unabhängig vom Kontaktpunkt dieselbe Beratungsqualität, dieselbe Haltung und dasselbe Markenverständnis erleben. Genau an dieser gemeinsamen Ausrichtung setzte das Trainingsprogramm an.

Herausforderungen

Premiumprodukte verkaufen sich nicht allein durch ihre Qualität. Sie benötigen Verkäufer, die den Wert eines Produktes überzeugend vermitteln können, anstatt den Preis zu rechtfertigen. Ziel war es, ein gemeinsames Vertriebsverständnis zu entwickeln, das sowohl Orientierung als auch Identifikation schafft. Dabei galt es, Führungskräfte aktiv in den Entwicklungsprozess einzubinden und sie in ihrer Rolle als Multiplikatoren zu stärken. Gleichzeitig sollte ein Vertriebsverständnis entstehen, das über Methoden und Techniken hinausgeht und eine gemeinsame Haltung zum Kunden, zur Beratung und zur Markenrepräsentation vermittelt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie hochwertiger Vertrieb im Unternehmen verstanden und gelebt werden soll.

Was sich verändert hat

Durch die drei aufeinander abgestimmten Module entwickelte sich schrittweise ein neues und gemeinsames Vertriebsselbstverständnis. Die Teilnehmer gewannen mehr Sicherheit in ihrer Rolle, stärkten ihre Beratungsqualität und entwickelten ein einheitliches Verständnis erfolgreicher Kundenkommunikation. Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die aktive Rolle der Führungskräfte. Sie begleiteten den Entwicklungsprozess nicht als Beobachter, sondern als Co-Trainer und unmittelbare Unterstützer im Alltag. Dadurch entstand eine enge Verzahnung zwischen Training und Praxis. Das Zusammenspiel aus Training, Reflexion und Training on the Job sorgte dafür, dass die Inhalte nicht nur verstanden, sondern auch nachhaltig in den Arbeitsalltag übertragen wurden. Vertriebsmitarbeiter konnten neue Verhaltensweisen unmittelbar anwenden, reflektieren und gemeinsam mit ihren Führungskräften weiterentwickeln. Premiumvertrieb entsteht nicht durch Auftreten allein.

Einordnung

Im Mittelpunkt des Programms stand die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses davon, was professioneller Vertrieb im Unternehmen bedeutet. Führungskräfte wurden gezielt darauf vorbereitet, als Co-Trainer und Entwicklungsbegleiter zu agieren. Gleichzeitig wurden Vertriebsmitarbeiter dabei unterstützt, ihre Kompetenzen unmittelbar in der Praxis weiterzuentwickeln. Das Programm verfolgte mehrere Ziele: die Entwicklung eines gemeinsamen Vertriebsverständnisses, die Qualifizierung von Führungskräften als Multiplikatoren, die Begleitung von Vertriebsmitarbeitern in realen Verkaufssituationen sowie die kontinuierliche Reflexion und Verbesserung der gesammelten Praxiserfahrungen. Die Umsetzung erfolgte in drei aufeinander aufbauenden Modulen. Modul 1 konzentrierte sich auf die gemeinsame Arbeit am Vertriebsverständnis. Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter entwickelten ein gemeinsames Bild davon, wie professioneller Vertrieb im Unternehmen gelebt werden soll.

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