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Zweitägiges Präsenztraining für Führungskräfte eines Finanzdienstleisters Bank

Quick Facts

Ausgangssituation

Ein international tätiges Finanzinstitut mit Schwerpunkt auf Fahrzeugfinanzierung und Leasing stand – wie viele Unternehmen der Finanzbranche – vor den Herausforderungen eines sich dynamisch wandelnden Marktumfelds. Technologische Entwicklungen, internationale Strukturen sowie veränderte Erwartungen an moderne Führung erforderten eine gezielte Weiterentwicklung der Führungskompetenzen. Als Teil eines internationalen Konzerns agiert das Unternehmen in einem Umfeld, das von hoher Dynamik, wachsender Komplexität und stetigem Veränderungsdruck geprägt ist. Führungskräfte sehen sich täglich mit anspruchsvollen Rahmenbedingungen konfrontiert: internationale Berichtslinien, sich wandelnde Organisationsstrukturen und ein Marktumfeld, das nur wenig Planbarkeit und Stabilität bietet.

Herausforderungen

Führung in einem volatilen, unsicheren und komplexen Umfeld lässt sich nicht mit traditionellen Führungsmustern bewältigen. Micromanagement, unklare Rollenerwartungen und eine zu geringe Flexibilität im Führungsverhalten führten zu Reibungsverlusten innerhalb der Teams sowie in der bereichs- und länderübergreifenden Zusammenarbeit. Bereits im Vorfeld des Trainings wurden mehrere zentrale Spannungsfelder identifiziert. Ein wiederkehrendes Thema war die starke operative Einbindung vieler Führungskräfte. Häufig wurden Aufgaben zu eng begleitet, wodurch Mitarbeitern nur begrenzte Möglichkeiten zur eigenverantwortlichen Arbeitsgestaltung blieben. Gleichzeitig fehlte ein gemeinsames Führungsverständnis, das über einzelne Bereiche hinaus Orientierung bieten konnte. Die internationale Zusammenarbeit brachte zusätzliche Herausforderungen mit sich.

Was sich verändert hat

Nach dem Training reflektierten die Teilnehmer ihr eigenes Führungsverhalten deutlich bewusster und differenzierter. Das Modell des Situativen Führens wurde unmittelbar auf konkrete Mitarbeiter und reale Führungssituationen übertragen. Konzepte wie VUCA und Lean Leadership wurden nicht als abstrakte Managementbegriffe wahrgenommen, sondern als praxisrelevante Orientierungsmodelle für den Führungsalltag verstanden. Besonders wirksam erwies sich die konsequente Verbindung von theoretischen Grundlagen und direkter Praxisanwendung. Rollenspiele mit realen Situationen, die Reflexion persönlicher Kommunikationsmuster mithilfe der Transaktionsanalyse sowie die intensive Arbeit an der eigenen Haltung ermöglichten nachhaltige Lernerfahrungen, die weit über die reine Vermittlung von Methoden hinausgingen. Führungskräfte in Finanzinstituten stehen häufig unter erheblichem Ergebnis- und Veränderungsdruck.

Einordnung

Ziel des Trainings war es, Führungskräften konkrete Werkzeuge für ihren Führungsalltag an die Hand zu geben. Sie sollten lernen, ihren Führungsstil situationsgerecht anzupassen, Kommunikation klar und wertschätzend zu gestalten sowie die eigene Wirkung bewusster wahrzunehmen und gezielt einzusetzen. Darüber hinaus sollte ein gemeinsames Verständnis von Führung entwickelt werden, das als verlässlicher Orientierungsrahmen im Arbeitsalltag dient. Im Mittelpunkt standen die Fähigkeit zur situativen Führung in Abhängigkeit von Kompetenz und Motivation der Mitarbeiter, die Entwicklung eines gemeinsamen Führungsverständnisses sowie die bewusste Gestaltung wirksamer Kommunikation. Ergänzend wurden die eigene Haltung und die persönliche Wirkung als Führungskraft reflektiert und weiterentwickelt. Das Präsenztraining umfasste mehrere zentrale Schwerpunkte.

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