Industrie & Maschinenbau

Viertaegiges Vertriebstraining für das Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie

Quick Facts

Ausgangssituation

Die Forschungseinrichtung zählt zu den führenden Organisationen im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und entwickelt innovative technische Lösungen sowie spezialisierte Dienstleistungen für Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit vermarktet sie ihre Leistungen aktiv am Markt und verbindet damit Forschungskompetenz mit unternehmerischem Denken. Der Vertrieb dieser anspruchsvollen Leistungen stellt besondere Anforderungen an die beteiligten Mitarbeiter. Neben tiefgehendem technischem Fachwissen ist die Fähigkeit gefragt, komplexe Inhalte verständlich, kundenorientiert und überzeugend zu kommunizieren. Die hohe fachliche Reputation schafft dabei eine starke Ausgangsbasis und ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.

Herausforderungen

Technische Experten verfügen über ein tiefes Fachwissen, ihre Ausbildung und berufliche Prägung sind jedoch in erster Linie auf die Lösung technischer Fragestellungen ausgerichtet. In Vertriebsgesprächen führt dies häufig dazu, dass Argumentationen aus der Perspektive der Lösung und nicht aus Sicht des Kunden aufgebaut werden. Die Gespräche vermitteln zwar umfangreiche Informationen, schaffen jedoch nicht immer die notwendige Überzeugungskraft. Komplexe Fachinhalte und technische Details stehen oftmals im Vordergrund, während die konkrete Bedeutung für den Kunden nicht ausreichend herausgearbeitet wird. Was intern als fundierte und schlüssige Argumentation wahrgenommen wird, kann auf Kundenseite zu Informationsüberlastung führen oder an den tatsächlichen Anforderungen vorbeigehen.

Was sich verändert hat

Die beiden aufeinander aufbauenden Trainingsblöcke haben einen nachhaltigen Perspektivwechsel bewirkt. Die Teilnehmer argumentieren heute deutlich stärker aus Sicht des Kundennutzens und führen ihre Gespräche strukturierter, zielgerichteter und wirkungsvoller. Durch den zeitlichen Abstand zwischen den Trainingsphasen konnten neue Methoden und Gesprächsansätze unmittelbar in der Praxis erprobt werden. Die daraus gewonnenen Erfahrungen wurden in der zweiten Phase reflektiert, ausgewertet und gezielt weiterentwickelt. Gerade im technischen B2B-Vertrieb entscheidet die Fähigkeit, komplexes Fachwissen verständlich in einen konkreten Mehrwert für den Kunden zu übersetzen, maßgeblich über den Erfolg eines Gesprächs.

Einordnung

Ziel der Qualifizierungsmaßnahme war es, die Teilnehmer dabei zu unterstützen, Vertriebsgespräche konsequent nutzenorientiert zu führen. Der Kunde und seine Anforderungen sollten stärker in den Mittelpunkt rücken, während technische Lösungen als konkrete Antworten auf individuelle Herausforderungen und Fragestellungen positioniert werden. Im Mittelpunkt standen der Aufbau einer nutzenorientierten Argumentationsstruktur, die gezielte Ermittlung von Kundenbedarfen, ein professioneller Umgang mit Einwänden, die Entwicklung einer stärkeren Abschlussorientierung sowie die Schaffung eines gemeinsamen Vertriebsverständnisses innerhalb des Teams. Die Durchführung erfolgte in zwei aufeinander aufbauenden Trainingsblöcken mit einer überschaubaren Teilnehmergruppe, um intensives Arbeiten, individuellen Austausch und einen hohen Praxisbezug sicherzustellen.

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